Montag, 23. April 2012

Florence + The Machine - Ceremonials

"Ceremonials" ist das zweite Studioalbum von Florence + The Machine. Nach dem Debütalbum "Lungs" waren die Erwartungen der Fans und Kritiker sehr hoch. Die meisten Kritiker, deren Rezessionen ich im Internet gelesen habe, sind ein wenig enttäuscht, da sich der Stil nicht großartig geändert hat. Ich bin aber nicht enttäuscht. Nacheinem Debüt wie mit "Lungs" und derartig hohen Erwartungen würde ich mich auch nicht trauen etwas anderes zumachen. Lieber so weiter machen wie vorher, denn Kritik gibt es sowie so immer.

Jetzt aber mal zur Musik selbst. Der Sound ist episch. Florence Welch verwebt die vielen Klänge zu einem dichten Klangteppich. So dass man die Augen schließen und sich in der Musik fallen lassen kann. Zusammen mit Texten, die sich um Hoffnung, Verlangen und Sehnsucht drehen, wird jeder Song zu einem fantastischen Drama. 
Mit genau so einem Drama beginnt das Album auch schon "Only If For A Night". Danach kommt auch schon die bekannteste Singel "Shake It Out" deren Refrain einen mit ein eine Welt aus Verzweiflung und neuen Anfängen reißt.
"Never Let Me Go" ist auch so eine typische Indie-Pop-Hymne, wenn auch ruhiger als der Rest.
Mit "What The Water Gave Me" kommt direkt die nächste Singleauskopplung. Dieser Sound ist besonders durch die Harfe und die Chöre sehr at­mo­sphä­risch.
"Beaking Dawn" ist ähnlich. Durch die vielen Streicher wird eine aufregende Klanglandschaft gebildet.
 "Lover To Lover" fällt einbisschen aus dem Rahmen, denn dieser Song ist im Vergleich zu den anderen Titeln ziemlich simpel aufgebaut. Doch dies gibt dem Album auch noch eine andere Seite.
Die dritte Singleauskopplung "No Light, No Light" ist dann aber wieder genauso dramatisch und at­mo­sphä­risch.
Ziemlich dunkel und schwer ist "Seven Devils
Die Stimmung wird danach aber mit "Heartlines" und "Spectrum" wieder einbisschen gehoben. diese beiden Titel sind wieder sehr episch und voll. 
Die letzten beiden Songs sind wieder etwas anders. "All This And Heaven Too" ist ähnlich wie Lover To Lover leichter als der Rest und auch der letzte Titel "Leave My Body" ist nur ein halbes Drama. 

Insgesamt sind die Titel zwar manchmal einbisschen überladen, von diesen ganzen Klängen. Aber ich finde gerade das macht es besonders, auch wenn man sich manchmal darin verliert. Zudem kommt die fantastische Stimme von Florence Welch, die so kräftig, dramatisch und im nächsten Augenblick ruhig sein kann.
Die Texte finde ich ebenfalls sehr besonders. Sie bestehen meist aus Phrasen, doch wenn man genau hinhört versteht man die Botschaften die sich dahinter verbergen.

'cause it's so easy
to sing it to a crowd
but it's so hard, my love
to say it to you all alone

(No Light, No Light) 




-> Die Links sind alles Live-Versionen. Die Studioaufzeichnungen klingen natürlich anders ;)

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